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wenn Papa die Elternzeit übernimmt und Mama arbeiten geht

Neues aus der Windel

Es ist die Horrorvorstellung jedes werdenden Vaters: Plötzlich drehen sich die Gespräche nicht mehr um schöne Frauen, schnelle Autos und Fußball, sondern um Milchpumpen, Kinderwagen und Kacke. Und genau so ist es. Erstaunlicherweise ist das aber gar nicht schlimm. Das, was unser Nachwuchs da täglich produziert, ist nämlich absolut der Rede wert!

Ein kurzer Erfahrungsbericht: Am Anfang war der Windelinhalt pechschwarz und klebrig – Kindspech nennt man daher auch das, was in den ersten Tagen rausgehauen wird. Langsam aber sicher wurde daraus etwas Gelbliches mit leicht grüner Note. Olfaktorisch waren die ersten Wochen absolut undramatisch. Das ändert sich wohl erst, wenn der Nachwuchs an Papas saftigem Steak mitknabbern darf.

Gleiches gilt auch für die Konsistenz. Eigentlich auch logisch: Wie soll was Festes rauskommen, wenn oben nur Flüssiges nachgekippt wird? Umso erstaunlicher, dass es dann doch immer ein paar Flocken in die Windel schaffen. Dabei handelt es sich – so haben es uns erfahrene Erziehungspioniere berichtet – um unverdautes Eiweiß aus der Muttermilch.

Auch immer ein Top-Thema, wenn mehrere Erziehungspioniere aufeinandertreffen: „Wie oft macht Euer Nachwuchs die Windel voll?“ Sehr spannend, weil die Unterschiede wirklich krass sind. Während Flaschenkinder die Windel wohl mindestens einmal am Tag volldrücken sollen, reicht die Spanne bei Stillkindern von zehnmal am Tag bis einmal in zehn Tagen. Also wenn das kein Thema ist, was dann?

Inzwischen verdaut unser Nachwuchs rund dreimal täglich in einem zarten Ockerton. Wir sind gespannt, was uns demnächst erwartet.

Der Papa geht mal nachschauen!

PS: Wer es sich mal so ganz hart geben will: Es gibt eine Website mit anschaulichen Bilderbeispielen für die Vielfalt der möglichen Windelinhalte! Viel Spaß dabei.

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